Geschichte des Champignons
Schon in römischer Zeit verehrten die Menschen in Europa Pilze, aber auch in Mittel- und Südamerika wurden sie schon vor Jahrhunderten gegessen. Sie waren geheimnisumwittert und wurden oft in jahrhundertealten Ritualen verwendet.
Champignon ist ursprünglich das französische Wort für Pilz und Schimmelpilz. Um 1650 entdeckte ein Melonenzüchter aus der Nähe von Paris eines Tages, dass auf dem Brutmist seiner Melonen Champignons wuchsen. Er beschloss, diese neue exotische Leckerei zu züchten, und sie in den exklusiven Pariser Restaurants anzubieten. Der Champignon bekam damals den Beinamen: „Pariser Pilz“. Später entdeckte der französische Gärtner Chambry, dass in Grotten das richtige kühle und feuchte Klima zur Champignonzucht herrscht. Danach entwickelte sich in den Grotten um Paris eine umfangreiche Champignonzucht.
Die ersten gezüchteten Pilze kamen wahrscheinlich um das Jahr 600 aus Asien. Nach Europa kam der erste gezüchtete Pilz, der Champignon, erst im 16. Jahrhundert. Am Anfang des 19. Jahrhunderts kommt der erste Champignon in die Niederlande, es dauert jedoch bis nach 1900, bis sie in den Mergelgrotten in Limburg in größeren Mengen gezüchtet werden. Am Anfang war die Champignonzucht noch sehr elitär und für normale Leute nicht erreichbar. Seitdem wurden jedoch immer bessere und effektivere Methoden entwickelt und die Champignonzucht ist ernorm gewachsen. Erst nach 1950 wurde der Champignon beim niederländischen Konsumenten bekannt und inzwischen gibt es verschiedene Gebiete in den Niederlanden, in denen Champignons gezüchtet werden - vor allem südlich der großen Flüsse. Die Niederländische Champignonzucht ist vor allem bekannt dafür, dass sie intensiv kontrolliert wird.
In den letzten 50 Jahren sind die Niederlande so zum größten Produktionsland für Champignons innerhalb der EU geworden, mit einer jährlichen Produktion von 270 Millionen Kilogramm und mehr als 10.000 Arbeitsplätzen. Nach China und den USA nehmen die Niederlande weltweit den dritten Platz ein. Den ersten Platz belegt China, das c. a. 70% der Weltproduktion erzeugt. Jedes Jahr werden weltweit Millionen Tonnen Champignons gezüchtet.
Champignon ist ursprünglich das französische Wort für Pilz und Schimmelpilz. Um 1650 entdeckte ein Melonenzüchter aus der Nähe von Paris eines Tages, dass auf dem Brutmist seiner Melonen Champignons wuchsen. Er beschloss, diese neue exotische Leckerei zu züchten, und sie in den exklusiven Pariser Restaurants anzubieten. Der Champignon bekam damals den Beinamen: „Pariser Pilz“. Später entdeckte der französische Gärtner Chambry, dass in Grotten das richtige kühle und feuchte Klima zur Champignonzucht herrscht. Danach entwickelte sich in den Grotten um Paris eine umfangreiche Champignonzucht.
Die ersten gezüchteten Pilze kamen wahrscheinlich um das Jahr 600 aus Asien. Nach Europa kam der erste gezüchtete Pilz, der Champignon, erst im 16. Jahrhundert. Am Anfang des 19. Jahrhunderts kommt der erste Champignon in die Niederlande, es dauert jedoch bis nach 1900, bis sie in den Mergelgrotten in Limburg in größeren Mengen gezüchtet werden. Am Anfang war die Champignonzucht noch sehr elitär und für normale Leute nicht erreichbar. Seitdem wurden jedoch immer bessere und effektivere Methoden entwickelt und die Champignonzucht ist ernorm gewachsen. Erst nach 1950 wurde der Champignon beim niederländischen Konsumenten bekannt und inzwischen gibt es verschiedene Gebiete in den Niederlanden, in denen Champignons gezüchtet werden - vor allem südlich der großen Flüsse. Die Niederländische Champignonzucht ist vor allem bekannt dafür, dass sie intensiv kontrolliert wird.
In den letzten 50 Jahren sind die Niederlande so zum größten Produktionsland für Champignons innerhalb der EU geworden, mit einer jährlichen Produktion von 270 Millionen Kilogramm und mehr als 10.000 Arbeitsplätzen. Nach China und den USA nehmen die Niederlande weltweit den dritten Platz ein. Den ersten Platz belegt China, das c. a. 70% der Weltproduktion erzeugt. Jedes Jahr werden weltweit Millionen Tonnen Champignons gezüchtet.
| 1651 | Entdeckung des Champignons in der Umgebung von Paris durch das Begießen von Melonenabfall mit dem Waschwasser von reifen Champignons. |
| 1707 | Erste kontrollierte Zucht von "essbaren Pilzen" im Gemüsegarten. |
| 1800 | Champignonzucht in unterirdischen Steingrotten, in denen ein ideales Klima herrscht. |
| 1825 | Auf einem Landgut bei Haarlem werden Champignons gezüchtet. |
| 1900 | Champignonzucht in den Samtgrotten in Valkenburg und im St. Pietersberg bei Maastricht. |
| 1934 | Erste wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet von Champignonzucht in der Prüfstation Naaldwijk. |
| 1946 | Laboratorium für die Champignonzucht in Houthem St.Gerlach (Zuid-Limburg) unter Leitung der großen Champignonpioniere Drs. Bels und seiner Frau Dr. Bels-Koning |
| 1950 | Bau der ersten modernen überirdischen Champignonzuchtbetrieben mit mehreren Zuchträumen. Die Gerüste waren aus Beton. |
| 1953 | Gründung der CNC, der “kooperativen niederländischen Champignonzuchtvereinigung” in Mook. Diese Vereinigung gab den Impuls zur Gründung der "Prüfstation für die Champignonkultur" in Horst im Jahr 1957. |
| 1955 | Zucht in Holzkästen in einem Gerüst. |
| 1960 | Zucht in Holzbetten auf Metallgerüsten. |
| 1975 | Zucht in vollständigen Metallgerüsten, mit Mechanisierung der Versorgung und Abtransport des Champignonkomposts. |
| 2007 | Lancierung MyChampi |

